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Unterzeichnung Shootingvertrag

Aktualisierung TFP-Vertrag

Es ist eben nichts so beständig wie die Veränderung.

Es war wieder mal Zeit die Regelungen im Fotoshooting-Vertrag anzupassen. Dabei habe ich gleich ein par Änderungen einfließen lassen, die mal zur Abwechslung nichts mit DSGVO oder aktueller Rechtssprechung zu tun haben.

Hier sind die Änderungen in (möglichst) kurzen Worten aufgelistet:

  • Da ich seit Mai zunehmend bemerken muss, dass mein Shooting-Vertrag (in den ich Geld und Zeit investiert habe) des öfteren kopiert (um nicht zu sagen „geklaut“) wurde. Steht kein direkter Link mehr auf der Homepage zum Vertragswerk zur Verfügung. Wer noch den alten Link gespeichert oder im Kopf hat, kann ihn gerne mal aufrufen. 🙂 Man gelangt dann nur noch zu einem Dokument, in dem steht, dass ich keine Lust mehr darauf habe, für faule Fotografen die Vorarbeit zu machen. Für anonyme Aufrufe über die Webseite steht der Shooting-Vertrag jedenfalls ab sofort nicht mehr zur Verfügung.
  • Aber es bleibt dabei: ich bin der Überzeugung, dass man als seriöser Fotograf seinen Models oder Bewerberinnen (bzw. deren Erziehungsberechtigten) auch vorab zum Lesen zur Verfügung stellen sollte. Dies gilt umso mehr, als ich oft mit Einsteigerinnen zusammenarbeite, die eben noch gar keine Erfahrung in Sachen Fotoshooting-Verträgen besitzen. Deshalb steht jetzt in den „Fragen und Antworten“ ein entsprechender Hinweis, dass man sich doch bitte bei mir via Email, Facebook-Chat oder Instagram-Nachricht melden möge, dann sende ich gerne den Vertrag vorab zu.
  • Da manche Models (die sich den Vertrag zuhause ausdrucken wollten) aufgrund der farblichen Gestaltung des Vertrages Probleme mit ihren Druckern hatten, ist der Vertrag ab sofort nur noch in normalem Schwarz gehalten. Alle farbigen Elemente wurden entfernt.
  • Das Model muss zukünftig im Vertrag auch Telefonnummer und Emailadresse angeben. Das hat den Hintergrund, dass ich diese Kontaktdaten dort festhalten möchte, damit ein Kommunikationsweg geklärt ist, falls es hinterher zur abwicklungstechnischen oder lizenttechnischen Fragen kommt. Die Möglichkeit zur gegenseitigen Kontaktaufnahme ist auch im DSGVO-Block (Nutzung der Daten für Kontaktaufnahme usw) erwähnt.
  • Einige rechtliche Hinweise, insb. was das „berechtigte Interesse“ der Nutzung der Fotos betrifft, sowie eine genauere Bezeichnung wodurch Model und Fotograf ihre vertraglichen Leistungen erbringen, wurde eingefügt.
  • Aufgrund von zwei nicht so schönen Vorkommnissen in den letzten Monaten steht jetzt auch im Vertrag, dass das Model keine Lizenzierung der Fotos an andere (wie zum Beispiel Veranstalter, die das Foto für Flyer nutzen wollen) vornehmen darf ohne meine vorherige Zustimmung als Urheber.
  • Die Option, bei freizügigen Fotos als Model Fotos streichen zu können (noch bevor der Fotograf aussuchen darf), ist jetzt nicht mehr auf der Rückseite sondern auf der Vorderseite in einem dafür passenderen Abschnitt des Vertrages.
  • Da ich seit mehr als einem Jahr nun keine Versuche mehr hatte, bei der mit Ausweisen anderer/älterer Personen oder gefälschten Unterschriften versucht wurde ein Shooting bei mir zu erschleichen, beschränke ich mich wieder auf eine etwas abgewandelte schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten, die als Anlage zum Shooting-Vertrag beigelegt wird.
  • Die schriftliche Erlaubnis der Eltern wird ab heute auch nicht mehr zur Verfügung stehen, sondern wie der Shooting-Vertrag auch ab sofort von mir auf Anfrage versendet.

Das waren soweit mal alle wichtigen Änderungen.

Liebe Grüße von eurem
Oliver von Allsvartur.de