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Sicher modeln

Einige Tipps, die Du speziell als Anfängerin lesen solltest, wenn Du dich mit dem Gedanken modeln zu wollen bei Fotografen oder Agenturen vorstellen willst:

Bei der Kontaktaufnahme

Daten des Fotografen prüfen

Lass dir von dem Fotografen vor dem Fotoshooting-Termin immer seinen kompletten Namen und die komplette Anschrift inkl. Telefonnummern geben. Wenn der Fotograf über eine eigene Webseite verfügt, muss sie auch über ein Impressum (Anbieterkennzeichnung) verfügen, dessen Inhalt Du mit den dir zur Verfügung gestellten Daten vergleichen kannst.

Indem Du z.B. mal bei Google Maps nach der Adresse suchst oder die Telefonnummer mal anrufst, kannst Du auch prüfen, ob die Daten stimmen.  Wenn der Fotograf angeblich bei einer bzw. für eine Agentur arbeitet, lass dir die Daten der Agentur geben und prüfe das VOR dem Shooting bei der Agentur nach.

Spätestens beim Shooting solltest Du mal einen Blick auf den Ausweis des Fotografen werfen und die Daten mit dem Shooting-Vertrag abgleichen.

Bereits veröffentlichte Bilder prüfen

Jeder Fotograf fängt mal bei Null an, aber eine Homepage oder wenigstens ein Profil in einer öffentlichen Galerie (Flickr, Fotocommunity, Tumblr, Pinterest) hat ein Fotograf auch ganz am Anfang schon. Ein Fotografen-Auftritt im Internet ohne Impressum (auch auf der Facebook-Fanpage) ist absolut NICHT professionell.

Solche Portfolios sind wichtig für dich, um zu sehen, was der Fotograf bisher bewerkstelligt hat. Wenn der Fotograf meint, bereits einige Erfahrung in dem Thema zu haben (dass er mit dir shooten will) oder wenn er behauptet, er wäre schon seit Jahren professionell dabei, wird er dazu auch schon Werke in seinem Portfolio ausgestellt haben. Schau dir deshalb die bisherigen Fotos dieses Fotografen an, ob dir die Bilder überhaupt gefallen oder ob der Fotograf in Stil, Ausdruck und Können eher doch nicht dein Fall ist.

Die allermeisten Fotografen hinterlassen bei öffentlich im Internet gezeigten Bildern ihren Namen irgendwo im Bild („Signatur“), um anzuzeigen, wer das Foto aufgenommen hat und natürlich auch um etwas Werbung für sich zu machen. Das ist zwar keine Pflicht, aber es ist gängige Praxis. Anhand solcher Merkmale kannst durch einen Blick prüfen, ob daran herummanipuliert wurde (evtl. wurde auch das Bild abgeschnitten), denn wenn ein Logo vorhanden ist, sollte er natürlich zum Namen des Fotografen passen. Dies ist allerdings nur ein sehr grober Hinweis, denn jeder kann mit kostenloser Software in irgendwelche fremden Bilder (illegal) seinen eigenen Namen einbauen.

Meinungen / Erfahrungen lesen

In einigen großen Online-Portalen können sich Shooting-Partner nach einem Shooting gegenseitig beurteilen (ähnlich wie Verkäufer/Käufer bei Ebay). Frage deinen Fotografen danach, ob er in großen Model/Fotografen-Portalen angemeldet ist. Dort kannst Du in den Bewertungen dann auch viel über die Zuverlässigkeit und Seriosität deines Fotografen erfahren.

Model-MeinungenManche Fotografen haben solche Model-Meinungen auch auf der eigenen Webseite eingebaut, so wie ich. In meinem Fall findest Du zwar ebenfalls durchgängig gute Bewertungen in diversen Fachportalen, ich habe aber auch hier auf meiner Seite alle Meinungen meiner Models nach Jahren sortiert: 2019 / 2018 /2017 / 2016 / 2015 / 2014 / 2013.

Sei dir aber bewusst, dass auch Models nur Menschen sind, die sich auch mal ungerecht behandelt fühlen und/oder schädigende Absichten verfolgen können. Wenn bei einem Fotografen mal eine einzelne nicht so tolle Bewertung dabei sein sollte, muss das nicht gleich etwas bedeuten. Es geht um das Gesamtbild aller Bewertungen, auf das Du achten solltest.

Nach evtl. weiteren Nachweisen fragen

FührungszeugnisEin selbständiger Berufsfotograf, muss er auch eine Gewerbeanmeldung besitzen oder z.B. eine Gewerbekarte, die er vorzeigen kann. Außerdem kann man bei den IHK oder der Handwerkskammer auch anrufen oder online nachschauen, ob eine entsprechende Eintragung vorhanden ist.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Fotograf  z.B. ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen könnte. Sowas hat man als „normaler“ Mensch natürlich nicht jeden Tag in der Schublade, sondern besorgt sich sowas vielleicht 2-3 Mal im Leben, wenn man auf Jobsuche ist. Andererseits kostet eine Beantragung nur wenige Euro, weshalb ich selbst seit längerer Zeit alle paar Monate einen solchen Nachweis anfordere und den ich dann bei Shootings immer auch immer als Original dabei habe. Im Normalfall sollte dort im unteren Teil „KEINE EINTRAGUNGEN“ stehen.

Bei der Bewerbung

"Kostenlos" kann auch ein Trick sein

Es gibt leider Fotografen, die zwar mit „kostenlosen Fotoshootings“ werben, bei denen es dann aber angeblich notwendig ist, dass sich das Model kostenpflichtig in seine Model-Kartei eintragen und kostenpflichtig eine Sedcard erstellen lässt oder einen kostenpflichtigen Agentur-Vertrag abschließen muss.

Hinweise auf solche Kosten werden leicht übersehen, wenn man sich nur von der Überschrift „kostenloses Fotoshooting“ blenden lässt und das Kleingedruckte irgendwo im Vertrag oder auf der Homepage nicht allzu genau liest. Dann ist es manchmal auch nicht möglich innerhalb kurzer Zeit wieder aus dem Vertrag auszusteigen, so dass man noch lange für seine Leichtgläubigkeit bezahlen darf.

Die renommierte Internetseite MIMIKAMA, die sich allgemein mit Betrügereien, Fakes und Unlauteren Angeboten im Internet beschäftigt und aufklärt, hat dazu auch bereits eine Warnmeldung herausgegeben: hier auf mimikama.at nachlesen.

Deshalb noch einmal ausdrücklich:

  • Bei Allsvartur.de ist alles kostenlos.
  • Das gilt zu 100%.
  • Keine Ausreden.
  • Keine Hintertürchen.
  • Ehrenwort.

Bewerbungsfotos

Zu einer Model-Bewerbung gehören natürlich Fotos, anhand derer man deinen Körper möglichst beurteilen kann (was natürlich wesentlich im Interesse eines Fotografen liegt). Dazu reicht ein Foto in Bademode oder Unterwäsche völlig aus. Nacktbilder sind dafür definitiv nicht nötig und falls dich ein Fotograf direkt danach fragt, lass die Finger weg.

Beispiele für gute und brauchbare Bewerbungsfotos:

Beispiel Bewerbungsfotos Ganzkörper Beispiel Bewerbungsfotos Gesicht

Höchstens wenn Du dich für ein Akt-Fotoshooting bewirbst, wäre der Wunsch nach Bewerbungsfotos mit sehr viel Haut nachvollziehbar. In dem Fall solltest Du aber sicher sein, dass der Fotograf wirklich seriös ist, denn mit solchen Fotos kann man dich auch erpressen (siehe zu diesem Thema auch Hinweise auf klicksafe.de)!

Vorsicht bei Casting-Events

Immer wieder finden auch „Model-Casting-Events“ in Turnhallen, Hotels und Tagungsräumen statt, die von Agenturen veranstaltet werden und die das auch „kostenlos“ anbieten. Anzeigen dafür findet man auch in der jeweiligen regionalen Tagespresse und bei Aufrufen in Facebook.

Diese Kostenlosigkeit ist zunächst auch richtig, denn dort gecastet (also nur mal angeschaut) zu werden ist dann auch kostenlos – jedoch sieht die Praxis oft so aus, dass den Teilnehmerinnen dann schnell der Kopf verdreht wird, welche großartigen Chancen sie auf dem Model-Markt hätten …

Um diese großartigen Chancen aber zu nutzen müsste man eben in eine kostenpflichtige Model-Kartei aufgenommen und dafür muss eine Sedcard erstellt werden und dies ist dann (im Gegensatz zum reinen Casting) auch meist ganz und gar nicht mehr kostenlos.

Unseriöse Model-Agenturen

Nichts im Voraus bezahlen

Wenn Du wirklich ein gutes Model mit ordentlich Potential bist, gibt es keinen Grund dafür Vorauszahlungen an die Agentur zu leisten, denn Agentur verdient Geld mit dir, indem sie dir lohnende Bookings verschafft und von der Bezahlung des Kunden ihren Teil einbehält. So ist die Agentur immer gut motiviert dir möglichst viele gute Models-Jobs zu vermitteln.

Eine Agentur, die von ihren Models bezahlt wird (auch wenn man es „Bearbeitungsgebühr“ und „Unkostenbeitrag“ oder sonst wie nennt) und dadurch ihr Geld verdient, hat meines Erachtens nach deutlich weniger Motivation dich wirklich erfolgreich zu vermitteln – sie verdient ihr Geld ja schon einfach damit, dass Du bezahlst, um ihrer Kartei sein zu „dürfen“.

Beim Fotoshooting-Vertrag

Einen schriftlichen Vertrag verlangen

Ein schriftlicher Vertrag gehört unbedingt zu jedem seriösen professionellen Shooting dazu – selbst bei einem kostenlosen Fotoshooting.

Unterzeichnung ShootingvertragFür dich ist es wichtig schriftlich zu haben, ob Du die Fotos selbst verwenden darfst, denn der Fotograf ist der Urheber dieser Bilder und hat die entsprechenden Urheberrechte inne (auch wenn Du auf den Fotos zu sehen bist). Außerdem ist es für dich wichtig, dass genau geregelt ist, was der Fotograf mit deinen Fotos so alles machen darf.

Den Vertrag solltest Du schon zuhause VOR dem Termin einmal gewissenhaft durchgelesen und verstanden haben. Deshalb gilt unbedingt: Finger weg von allen Fotografen, die dir vor dem Fotoshooting keine Ausfertigung des Vertrages zur Verfügung stellen wollen!

Besondere Absprachen schriftlich fixieren

Eventuelle „Nebenabreden“ (welchen die Klauseln des schriftlichen Vertrages aufheben, ändern oder ergänzen) sollten ebenfalls immer schriftlich im Vertrag festgehalten werden.

Je nach Shooting-Thema können solche Absprachen extrem wichtig sein!

Zum Beispiel könnte geregelt sein, dass individuelle Körpermerkmale (Narben, auffällige Muttermale) per Bildbearbeitung entfernt werden sollen. Beispielweise könnte auch bei einem freizügigen Fotoshooting damit geregelt werden, dass keine Genitalien zu sehen sein sollen.

Veto-Recht bei freizügigen Fotoshootings

Was passiert, wenn der Fotograf ein Foto veröffentlicht, auf dem viel mehr von dir zu sehen ist, als Du gedacht hast?

Making Of Fotoshooting mit Eileen Exotic

Wenn Du ein freizügiges Fotoshooting machst, könnte es passieren, dass eine Aufnahme viel mehr von zeigt als dir lieb ist. Wenn dann allein der Fotograf entscheiden darf, welche Fotos er öffentlich von dir verwenden wird, hast Du ein dickes Problem.

In meinen Fotoshooting-Verträgen kannst Du dir bei freizügigen Shootings schriftlich ein exklusives Veto-Recht eintragen lassen. Du bekommst die Fotos vorher zur Ansicht und hast die Gelegenheit bei Aufnahmen, die zu freizügig sind ein Veto einzulegen. Dein Veto allein genügt, um mir ein Foto für jeglichen Gebrauch zu verbieten. Ich muss das Bild löschen und darf es nicht verwenden.

Eine Absprache dieser Art solltest Du dir nie mündlich, sondern immer schriftlich vom Fotografen zusichern lassen, wenn es um freizügige Aufnahmen geht. So begibst Du dich nicht in Gefahr, dass später im Internet mehr von dir zu sehen ist als Du erlaubt hast.

Deine Fotos in der Öffentlichkeit

Sei dir wirklich bewusst, dass ein Fotograf das Shooting mit dir macht, um die daraus entstehenden Fotos zu verwenden und das wird er auch tun, denn das ist für den Fotografen der Zweck und Sinn des Fotoshootings. Daher können auch bei absolut seriös und ordentlich arbeitenden Fotografen für dich als Model Konsequenzen folgen, die Du VOR DEM FOTOSHOOTING selbst zu bedenken und für dich zu bewerten hast.

Mache dir Gedanken über die Konsequenzen in deinem Leben, wenn Fotos von dir in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und stelle dir die Frage, ob Du damit leben kannst.

Wähle deinen Modelnamen klug

Wenn Du mit deinem vollen Vor- und Nachnamen als Model genannt werden möchtest, hat es gleichermaßen den Vor- und Nachteil, dass Du überall leicht durch Google & Co gefunden werden kannst.

„Vorteil“ heißt, Du kannst schnell gefunden werden, wenn z.B. ein möglicher Auftraggeber irgendwo ein Foto von dir sieht und nach deiner Sedcard suchen will. „Nachteil“ heißt, wenn sich mal ein Typ in echt kranker Weise darin vernarrt hat, dir überall nachzustellen („Stalking„), lieferst Du ihm damit sehr einfach zu findende Hinweise.

Weiterhin ist zu bedenken, ob Du deinen echten Vor- und/oder Nachnamen verwenden möchtest, wenn Du vorhast Bilder machen zu lassen, die nicht jeder sehen soll. Wenn jeder Kollege bei deinem Arbeitgeber oder jeder Student deiner FH/Uni anhand deines Namens Aktfotos von dir im Internet findet, solltest Du dir vorher überlegen, ob das in deinem Sinne ist.

Egal welchen Namen Du wählst, wenn Du eine richtige Model-Laufbahn (egal ob Hobby oder Job) anstrebst, solltest Du diesen Namen möglichst durchgängig verwenden, damit er zur Marke wird.

Beim Fotoshooting

Shooting-Art / Aufnahmebereiche klar festlegen

Du solltest deine Grenzen (insbesondere wieviel Haut Du zeigen willst) vorher klar, deutlich und zweifelsfrei mit dem Fotografen besprechen.

Achte darauf, nicht mehr zu versprechen, als Du wirklich bereit bist zu geben. Dies gilt vor allem für freizügige Fotoshootings.

Achte auch darauf, was der Fotograf während des Shootings tut … versucht er hartnäckig sich über besprochene Grenzen hinwegzusetzen, ist das ganz und gar nicht seriös.

Die Location besprechen

Soll das Shooting an einer anderen Adresse (als der Adresse des Fotografen) stattfinden, lass dir frühzeitig die kompletten Adressdaten geben und prüfe auch auch hier die Richtigkeit der Daten.

Bei einem Indoor-Shooting ist es wichtig zu wissen, um welche Art von Adresse es sich handelt: ist es ein offizielles gewerbliches Fotostudio (also eine Ladenadresse mit Kundenverkehr) oder ist es eine private Wohnung oder ein leerstehendes Gebäude irgendwo in einem verlassenen Gebiet, in dem Du dann mit dem Fotografen allein bist?

Falls Du dich an der Location um- oder ausziehen musst, bespreche vorher klar in welchem Rahmen dies dort für dich möglich ist. Hast Du einen eigenen ungestörten Raum dafür oder sollst Du das in Gegenwart des Fotografen tun?

Lost Places / Rotten Places

Natürlich haben verlassene Häuser, Bunker und Industrieruinen optisch ihren besonderen Reiz, aber sie haben unter Umständen auch besondere Gefahren, auf die Du dich einlässt:

Rotten Place / Lost Place Shooting / Allsvartur.de

  • In vielen Fällen ist das Betreten solcher Liegenschaften verboten und durch Einfriedungen (Zäune) oder Verbotsschilder verdeutlicht. Wenn Du das ignorierst oder ihr euch gar mit Hilfsmitteln Zugang verschafft, kann es sein, dass Du eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch riskierst!
  • Sei dir auch bewusst, dass sich in Lost Places viele Unfallgefahren verstecken: verottete Böden / Decken / Geländer, Faulgase in Kellern und Bunkern, herunterfallende Dachteile, marode Treppen und Aufbauten (…)
  • Auch zwielichtige Menschen (und Gruppen), denen man als Frau wirklich nicht gerne an so verlassenen Orten begegnen möchte, treiben sich oft an Lost Places rum.
  • Überlege auch, was geschieht, wenn Du dort verunfallst … Wer hilft dir dann sachkundig und wer holt Rettung ohne dich alleine zu lassen?

Deshalb sollte ein seriöser Fotograf bloß wegen eines Fotos dich weder der Gefahr einer Strafanzeige aussetzen noch deine Gesundheit riskieren. Das heißt, er sollte nur dort mit dir arbeiten, wo er auch offiziell fotografieren darf oder wofür er auch offiziell eine Erlaubnis eingeholt hat und natürlich auch nur dort, wo es sicher ist.

Informiere deine Lieben

Wenn Du zu einem Shooting fährst, solltest Du deiner Familie auf jeden Fall die Information hinterlassen, wohin und zu wem du fährst.

Viele Handy-Apps verfügen über GPS-Funktionen, mit denen Du deinen Standort an andere übermitteln kannst (z.B. bei WhatsApp). Mit der Übermittlung deines Standortes sind deine nächsten Angehörigen immer informiert, wo Du genau steckst. Dies kann gerade bei weitläufigen Arealen (Lost Places) oder mitten in der Natur hilfreicher sein als eine Adresse.

Vor allem: lass den Fotografen ruhig wissen, dass Du die Daten zu deiner Absicherung auch an deine Familie weitergibst. Das ist nichts, wofür man sich schämen müsste.

Begleitpersonen

Wenn Du einen Fotografen oder eine Agentur noch nicht persönlich kennst, ist es immer sicherer, eine Begleitperson mitzunehmen. Dies gilt umso mehr, wenn freizügige Fotos aufgenommen oder in nicht öffentlichen Räumen gearbeitet werden soll.

Model Gina mit Begleitperson

Mein Tipp: selbst wenn Du vielleicht gar nicht vor hast eine Begleitung mitzubringen, frage den Fotografen doch einfach mal, ob Du eine Begleitperson mitbringen darfst und prüfe damit die Reaktion des Fotografen. Ein seriöser Fotograf wird keinen Grund haben, etwas verbergen zu wollen und deshalb nichts gegen eine still im Hintergrund anwesende Begleitperson haben.

Leider taugen aber nicht alle Begleitpersonen gleichermaßen für ein Shooting. Partner, die zur Eifersucht neigen, verhalten sich bei einem Shooting oft störend. Daher gibt es durchaus Fotografen, die Begleitpersonen zwar grundsätzlich erlauben, aber bestimmte Personen dabei ausschließen.

So ist das auch bei mir, denn ich mag auch keine Partner beim Shooting dabei haben. Mir ging einfach schon viel zu oft die Stimmung beim Shooting den Bach runter, weil gerade junge heißblütige Männer oft schlecht damit leben können, wenn die Aufmerksamkeit und die schönen Augen ihrer Freundin mal für zwei/drei Stunden dem Fotografen gehören.

Ganz wichtig: Einem Fotografen, der auch beim allerersten Fotoshooting jegliche Begleitpersonen ablehnt, würde ich definitiv nicht über den Weg trauen!!!

Der wichtigste Tipp von allen

Im Zweifel verzichte auf das Fotoshooting

Sollten dir anhand meiner Tipps Zweifel kommen, ob Du dich auf die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Fotografen einlassen willst, dann rate ich dir das Projekt lieber abzusagen – selbst wenn ich dieser Fotograf sein sollte.

Ein Fotoshooting kann toll und aufregend sein, aber es lohnt sich einfach nicht, dass man dafür jedes Risiko gedankenlos in Kauf nimmt.

Kein Foto der Welt ist mehr wert als deine körperliche und seelische Unversehrtheit!

Diese Tipp-Sammlung kann keine Gewähr auf Vollständigkeit aller übler Tricks bieten.
Auch eine 100%ige Beachtung meiner Tipps ist keine Garantie für ein erfolgreiches und sicheres Fotoshooting.