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Sicher modeln

Letztes Update: 28.01.2019

Einleitung

Aus jahrelanger Erfahrung weiß ich, dass sich gerade Model-Einsteigerinnen manchmal gutgläubig und uninformiert auf das Thema „Modeln“ einlassen, ohne in ihrer Begeisterung zu bedenken, dass auch hier Gefahren lauern können. Ich will weder Angst machen, noch demotivieren oder gar abschrecken, sondern lediglich zu einem gewissen Maß an gesunder Vorsicht raten.

Diesen Beitrag zu lesen dauert nicht länger als 15 Minuten, kann unter Umständen aber viel Ärger ersparen. Das ist für jedes Einsteiger-Model sehr gut investierte Zeit.

Den Fotografen checken …

Persönliche Daten

Lass dir von dem Fotografen vor dem Fotoshooting-Termin immer seinen kompletten Namen und die komplette Anschrift inkl. Telefonnummern geben. Wenn der Fotograf über eine eigene Webseite verfügt, muss sie auch über ein Impressum (Anbieterkennzeichnung) verfügen, dessen Inhalt Du mit den dir zur Verfügung gestellten Daten vergleichen kannst. Indem Du z.B. mal bei Google Maps nach der Adresse suchst oder die Telefonnummer mal anrufst, kannst Du auch prüfen, ob die Daten stimmen.  Wenn der Fotograf angeblich bei einer bzw. für eine Agentur arbeitet, lass dir die Daten der Agentur geben und prüfe das VOR dem Shooting bei der Agentur nach.
Spätestens beim Shooting solltest Du mal einen Blick auf den Ausweis des Fotografen werfen und die Daten mit dem Shooting-Vertrag abgleichen.

Qualität des bisherigen Schaffens

Jeder Fotograf fängt mal bei Null an, aber eine Homepage oder wenigstens ein Profil in einer öffentlichen Galerie (Flickr, Fotocommunity, Tumblr, Pinterest) hat ein Fotograf auch ganz am Anfang schon. Ein Fotografen-Auftritt im Internet ohne Impressum (auch auf der Facebook-Fanpage) ist absolut NICHT professionell.
Solche Portfolios sind wichtig für dich, um zu sehen, was der Fotograf bisher bewerkstelligt hat. Wenn der Fotograf meint, bereits einige Erfahrung in dem Thema zu haben (dass er mit dir shooten will) oder wenn er behauptet, er wäre schon seit Jahren professionell dabei, wird er dazu auch schon Werke in seinem Portfolio ausgestellt haben. Schau dir deshalb die bisherigen Fotos dieses Fotografen an, ob dir die Bilder überhaupt gefallen oder ob der Fotograf in Stil, Ausdruck und Können eher doch nicht dein Fall ist.
Die allermeisten Fotografen hinterlassen bei öffentlich im Internet gezeigten Bildern ihren Namen irgendwo im Bild („Signatur“), um anzuzeigen, wer das Foto aufgenommen hat und natürlich auch um etwas Werbung für sich zu machen. Das ist zwar keine Pflicht, aber es ist gängige Praxis. Anhand solcher Merkmale kannst durch einen Blick prüfen, ob daran herummanipuliert wurde (evtl. wurde auch das Bild abgeschnitten), denn wenn ein Logo vorhanden ist, sollte er natürlich zum Namen des Fotografen passen. Dies ist allerdings nur ein sehr grober Hinweis, denn jeder kann mit kostenloser Software in irgendwelche fremden Bilder (illegal) seinen eigenen Namen einbauen.

Vorhandene Bewertungen / Meinungen

In einigen großen Online-Portalen können sich Shooting-Partner nach einem Shooting gegenseitig beurteilen (ähnlich wie Verkäufer/Käufer bei Ebay). Frage deinen Fotografen danach, ob er in großen Model/Fotografen-Portalen angemeldet ist. Dort kannst Du in den Bewertungen dann auch viel über die Zuverlässigkeit und Seriosität deines Fotografen erfahren. Manche Fotografen haben solche Model-Meinungen auch auf der eigenen Webseite eingebaut, so wie ich. In meinem Fall findest Du zwar ebenfalls durchgängig gute Bewertungen in diversen Fachportalen, ich habe aber auch hier auf meiner Seite alle Meinungen meiner Models nach Jahren sortiert: 2018 /2017 / 2016 / 2015 / 2014 / 2013.
Sei dir aber bewusst, dass auch Models nur Menschen sind, die sich auch mal ungerecht behandelt fühlen und/oder schädigende Absichten verfolgen können. Wenn bei einem Fotografen mal eine einzelne nicht so tolle Bewertung dabei sein sollte, muss das nicht gleich etwas bedeuten. Es geht um das Gesamtbild aller Bewertungen, auf das Du achten solltest.

Sonstige Nachweise

Ein selbständiger Berufsfotograf, muss er auch eine Gewerbeanmeldung besitzen oder z.B. eine Gewerbekarte, die er vorzeigen kann. Außerdem kann man bei den IHK oder der Handwerkskammer auch anrufen oder online nachschauen, ob eine entsprechende Eintragung vorhanden ist.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Fotograf  z.B. ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen könnte. Sowas hat man als „normaler“ Mensch natürlich nicht jeden Tag in der Schublade, sondern besorgt sich sowas vielleicht 2-3 Mal im Leben, wenn man auf Jobsuche ist. Andererseits kostet eine Beantragung nur wenige Euro, weshalb ich selbst seit längerer Zeit alle paar Monate einen solchen Nachweis anfordere und den ich dann bei Shootings immer auch immer als Original dabei habe. Im Normalfall sollte dort im unteren Teil „KEINE EINTRAGUNGEN“ stehen. 

Das Thema und die Location checken …

Shooting-Thema /Aufnahmebereiche

Du solltest deine Grenzen (z.B. wieviel Haut Du zeigen willst, was natürlich vom Shooting-Thema abhängt) vorher klar, deutlich und zweifelsfrei mit dem Fotografen besprechen. Achte darauf, nicht mehr zu versprechen, als Du wirklich bereit bist zu geben. Achte auch darauf, was der Fotograf während des Shootings tut … versucht er sich über besprochene Grenzen hinwegzusetzen, ist das ganz und gar nicht seriös.

Akt-Shootings als Anfänger

Akt-Fotoshootings gehören zu den anspruchsvollsten Aufnahmebereichen, die es gibt. Für eine Anfängerin ist ein Akt-Shooting daher meist wirklich keine gute Idee und ein seriöser Fotograf weiß das auch. Sei daher sehr vorsichtig, wenn dir ein Fotograf gleich zu Anfang direkt so ein Shooting „aufdrängen“ will.

Shooting-Location

Soll das Shooting an einer anderen Adresse (als der Adresse des Fotografen) stattfinden, lass dir frühzeitig die kompletten Adressdaten geben und prüfe auch auch hier die Richtigkeit der Daten.
Bei einem Indoor-Shooting ist es wichtig zu wissen, um welche Art von Adresse es sich handelt: ist es ein offizielles gewerbliches Fotostudio (also eine Ladenadresse mit Kundenverkehr) oder ist es eine private Wohnung oder ein leerstehendes Gebäude irgendwo in einem verlassenen Gebiet, in dem Du dann mit dem Fotografen allein bist?
Falls Du dich an der Location um- oder ausziehen musst, bespreche vorher klar in welchem Rahmen dies dort für dich möglich ist. Hast Du einen eigenen ungestörten Raum dafür oder nicht?

Lost Places / Rotten Places

Natürlich haben verlassene Häuser, Bunker und Industrieruinen optisch ihren besonderen Reiz, aber sie haben unter Umständen auch besondere Gefahren, auf die Du dich einlässt! In vielen Fällen ist das Betreten solcher Liegenschaften verboten und durch Einfriedungen (Zäune) oder Verbotsschilder verdeutlicht. Wenn Du das ignorierst oder ihr euch gar mit Hilfsmitteln Zugang verschafft, kann es sein, dass Du eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch riskierst! Ein seriöser Fotograf arbeitet nur dort, wo er auch offiziell fotografieren darf oder wofür er eine Erlaubnis eingeholt hat.
Sei dir auch bewusst, dass sich in Lost Places viele Gefahren verstecken: nicht mehr tragfähige Böden / Decken /Geländer, Faulgase in Kellern und Bunkern, herunterfallende Dachteile, marode Treppen und Aufbauten. Was geschieht, wenn Du dort verunfallst, während Du dich dort illegal aufhältst? Wer hilft dir dann sachkundig und wer holt Rettung ohne dich allein zu lassen?

Den Shooting-Vertrag checken …

Reingelegt mit „kostenlosen“ Fotoshootings

Es gibt leider Fotografen, die zwar mit „kostenlosen Fotoshootings“ werben, bei denen es dann aber angeblich notwendig ist, dass sich das Model kostenpflichtig in seine Model-Kartei eintragen und kostenpflichtig eine Sedcard erstellen lassen oder einen kostenpflichtigen Agentur-Vertrag abschließen muss. Hinweise auf solche Kosten werden leicht übersehen, wenn man sich nur von der Überschrift „kostenloses Fotoshooting“ blenden lässt und das Kleingedruckte nicht allzu genau liest. Dann ist es manchmal auch nicht möglich sofort wieder aus dem Vertrag auszusteigen.
Die renommierte Internetseite MIMIKAMA, die sich allgemein mit Betrügereien, Fakes und Unlauteren Angeboten im Internet beschäftigt und aufklärt, hat dazu auch bereits eine Warnmeldung herausgegeben: hier auf mimikama.at nachlesen.
Deshalb noch einmal ausdrücklich: Bei Allsvartur.de alles kostenlos ist. 100%. Keine Ausreden. Keine Hintertürchen. Ehrenwort.

Vertrag vorher zuhause lesen

Ein schriftlicher Vertrag gehört zu jedem professionellen Shooting dazu. Für dich ist es auch wichtig schriftlich zu haben, ob Du die Fotos selbst verwenden darfst, denn  der Fotograf ist der Urheber dieser Bilder und hat die entsprechenden Urheberrechte inne (auch wenn Du auf den Fotos zu sehen bist). Den Vertrag solltest Du schon zuhause einmal gewissenhaft durchgelesen haben. Finger weg von allen Fotografen, die dir vorab keine Ausfertigung des Vertrages zur Verfügung stellen wollen!

Zusätzliche Absprachen

Eventuelle „Nebenabreden“ (die Klauseln des Vertrages aufheben, ändern oder ergänzen) sollten immer schriftlich im Vertrag festgehalten werden. Je nach Shooting-Thema können solche Absprachen extrem wichtig sein! Zum Beispiel könnte geregelt sein, dass individuelle Körpermerkmale (Narben, auffällige Muttermale) per Bildbearbeitung entfernt werden sollen.

Die Konsequenzen bedenken …

Bewerbungs-Fotos

Zu einer Model-Bewerbung gehören natürlich Fotos, anhand man deine Figur beurteilen kann (was natürlich im Interesse eines Fotografen liegt), ABER dazu man ganz gewiss keine Nacktfotos. Dafür reicht auch ein Foto in körperbetonter Kleidung, Bademode oder Unterwäsche völlig aus. Höchstens wenn Du dich für ein Akt-Fotoshooting bewirbst, wären Bewerbungsfotos mit viel Haut nachvollziehbar. In dem Fall solltest Du aber extrem vorsichtig sein, denn mit solchen Fotos kann man dich auch erpressen (siehe zu diesem Thema auch Hinweise auf klicksafe.de)!

Veto-Recht bei freizügigen Fotoshootings

Wenn Du ein freizügiges Fotoshooting machst, könnte es passieren, dass eine Aufnahme mehr zeigt als dir lieb ist. Wenn dann allein der Fotograf entscheidet, welche Fotos er verwenden wird, hast Du ein dickes Problem. In meinen Verträgen kannst Du dir bei freizügigen Shootings schriftlich ein exklusives Veto-Recht eintragen lassen, so dass deine Stimme allein genügt, um ein Foto für jeglichen Gebrauch zu verbieten. Etwas in der Art solltest Du dir immer schriftlich vom Fotografen zusichern lassen, wenn es um freizügige Aufnahmen geht.

Deine Fotos in der Öffentlichkeit

Sei dir absolut bewusst, dass ein Fotograf das Shooting mit dir macht, um die daraus entstehenden Fotos zu verwenden und das wird er auch tun, denn das ist für den Fotografen der Zweck & Sinn des Fotoshootings. Daher können auch bei absolut seriösen und ordentlich arbeitenden Fotografen für dich als Model Konsequenzen folgen, die Du VOR DEM FOTOSHOOTING selbst zu bedenken und für dich zu bewerten hast.
Daher solltest Du dir über die sich daraus ergebenden Konsequenzen Gedanken machen und dir selbst die folgende wichtige Frage stellen:

Kann ich im realen Leben damit leben, wenn diese Fotos in der öffentlichen Wahrnehmung auftauchen?

Der Model-Name

Wenn Du mit deinem vollen Vor- und Nachnamen als Model genannt werden möchtest, hat es gleichermaßen den Vor- und Nachteil, dass Du überall leicht durch Google & Co gefunden werden kannst. „Vorteil“ heißt, Du kannst schnell gefunden werden, wenn z.B. ein möglicher Auftraggeber irgendwo ein Foto von dir sieht und nach deiner Sedcard suchen will. „Nachteil“ heißt, wenn sich mal ein Typ in echt kranker Weise darin vernarrt hat, dir überall nachzustellen („Stalking„), lieferst Du ihm damit sehr einfach zu findende Hinweise.
Weiterhin ist zu bedenken, ob Du deinen echten Vor- und/oder Nachnamen verwenden möchtest, wenn Du vorhast Bilder machen zu lassen, die nicht jeder sehen soll. Wenn jeder Kollege bei deinem Arbeitgeber oder jeder Student deiner FH/Uni anhand deines Namens Aktfotos von dir im Internet findet, solltest Du dir vorher überlegen, ob das in deinem Sinne ist.
Egal welchen Namen Du wählst, wenn Du eine richtige Model-Laufbahn (egal ob Hobby oder Job) anstrebst, solltest Du diesen Namen möglichst durchgängig verwenden, damit er zur Marke wird.

Über Castings und Agenturen …

„Kostenlose“ Castings insb. Massen-Castings

Immer wieder finden auch „Model-Casting-Events“ in Turnhallen, Hotels und Tagungsräumen verschiedener Städte statt, die von Agenturen veranstaltet werden und die angeblich „kostenlos“ sind. Anzeigen dafür findet man auch in der jeweiligen regionalen Tagespresse und bei Aufrufen in Facebook. Die Kostenlosigkeit ist zunächst auch richtig, denn dort gecastet (also nur mal angeschaut zu werden) ist dann auch kostenlos – jedoch sieht die Praxis oft so aus, dass den Teilnehmerinnen dann schnell der Kopf verdreht wird, welche großartigen Chancen sie auf dem Model-Markt hätten… aber um diese Chancen zu nutzen müsste man eben in eine Model-Kartei aufgenommen und dafür muss eine Sedcard erstellt werden und dies ist dann (im Gegensatz zum reinen Casting) meist ganz und gar nicht mehr kostenlos, sondern ordentlich kostenpflichtig.

Keine Vorauszahlungen/Bearbeitungsgebühren zahlen

Wenn Du ein gutes Model mit Potential bist und die richtige Agentur hast, gibt es keinen Grund dafür irgendwelche Vorauszahlungen zu leisten. Deine Agentur verdient Geld mit dir, indem sie dir lohnende Aufträge verschafft und von der Bezahlung des Kunden ihren Teil einbehält. Dann hat die Agentur auch ein echtes Interesse nur die Models zu casten, die auch wirklich Aussicht auf Chancen haben um diese dann auch schnell und oft in Engagement zu vermitteln. Eine Agentur, die von ihren Models bezahlt wird (auch wenn man es „Bearbeitungsgebühr“ und „Unkostenbeitrag“ oder sonst wie nennt) und dadurch ihr Geld verdient, hat meines Erachtens nach deutlich weniger Motivation dich wirklich erfolgreich zu vermitteln – sie verdient ihr Geld ja schon einfach damit, dass Du bezahlst, um ihrer Kartei sein zu „dürfen“.

Falsche Model-Scouts

Sehr junge Mädels werden auch gerne mal von falschen „Model-Scouts“ auf der Straße angesprochen und unter Umständen leicht mit großartigen Karriere-Versprechen geködert, um sie für deren „ganz andere Absichten“ gefügig zu machen. Lass dir nicht den Kopf von irgendwelchen Karriere-Träumen verdrehen, sondern bleib realistisch, denn Du bist wirklich nicht das einzige hübsche Mädchen auf dem Markt, sondern nur vielleicht eines, das man leicht hinters Licht führen kann. Sei kritisch. Bleib kritisch.

Familie / Freunde einbinden …

Familie/Partner informieren

Wenn Du zu einem Shooting fährst, solltest Du deiner Familie auf jeden Fall die Information hinterlassen, wohin und zu wem du fährst. Viele Programme verfügen über GPS-Funktionen, mit denen Du deinen Standort an andere übermitteln kannst (z.B. bei WhatsApp). Mit der Übermittlung deines Standortes sind deine nächsten Angehörigen immer informiert, wo Du genau steckst. Dies kann gerade bei weitläufigen Arealen (Lost Places) oder mitten in der Natur hilfreicher sein als eine Adresse. Lass den Fotografen ruhig wissen, dass Du die Daten zur Absicherung auch an deine Familie weitergibst.

Neuer Fotograf / Neue Agentur besser mit Begleitperson

Wenn Du einen Fotografen oder eine Agentur noch nicht persönlich kennst, ist es IMMER sicherer, eine Begleitperson mitzunehmen. Dies gilt umso mehr, wenn freizügige Fotos aufgenommen oder in nicht öffentlichen Räumen gearbeitet werden soll.
Mein Tipp: selbst wenn Du vielleicht gar nicht vor hast eine Begleitung mitzubringen, frage den Fotografen doch einfach mal, ob Du eine Begleitperson mitbringen darfst und prüfe damit die Reaktion des Fotografen. Ein seriöser Fotograf wird keinen Grund haben, etwas verbergen zu wollen und deshalb nichts gegen eine still im Hintergrund anwesende Begleitperson haben. 
Leider taugen nicht alle Begleitpersonen gleichermaßen für ein Shooting. Partner, die z.B. zu Eifersucht neigen, verhalten sich bei einem Shooting oft störend. Daher gibt es durchaus Fotografen, die Begleitpersonen zwar grundsätzlich erlauben, aber bestimmte Personen dabei ausschließen. So ist das auch bei mir, denn ich mag auch keine Partner beim Shooting dabei haben. Mir ging einfach schon viel zu oft die Stimmung beim Shooting den Bach runter, weil gerade junge heißblütige Männer oft schlecht damit leben können, wenn die Aufmerksamkeit und die schönen Augen ihrer Freundin mal für zwei/drei Stunden dem Fotografen gehören.
Einem Fotografen, der auch beim allerersten Fotoshooting jegliche Begleitpersonen ablehnt, würde ich definitiv nicht über den Weg trauen!!!

Der WICHTIGSTE Tipp!

Im Zweifel immer ablehnen!

Sollten dir anhand dieser Tipps Zweifel kommen, ob Du dich auf die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Fotografen einlassen willst, dann rate ich dir das Projekt lieber abzusagen – selbst wenn ich dieser Fotograf sein sollte. Ein tolles Fotoshooting ist viel wert, aber es lohnt sich einfach nicht, dass man dafür jedes Risiko in Kauf nimmt … und kein Foto der Welt ist mehr wert, als deine körperliche und seelische Unversehrtheit.

Schlussworte

Es gibt keine Garantien, aber immer Updates

Bitte sei dir absolut klar darüber, dass dir diese Tipps keine 100% Garantie für ein absolut sicheres Fotoshooting geben. Sie sollen lediglich Anhaltspunkte für eine Risiko-Bewertung deines Vorhabens liefern und dich über die Tricks unseriöser Menschen im Bereich der Fotografie informieren. Da sich dieser Text immer wieder erweitert und aktualisiert, kann es sicher nicht schaden, wenn Du mal wieder hier vorbeischaust. Ganz oben auf der Seite dieses Textes findet Du ab sofort auch immer eine Datumsangabe, die dir mitteilt, wann es zuletzt ein Update dieser Tipps gegeben hat.

Was von dir erwartet wird

Wenn Du lesen möchtest, was man als gutes Model meiner Meinung nach an Eigenschaften mitbringen (oder sich dafür aneignen sollte), dann empfehle ich dir auch noch den folgenden Artikel zu lesen: „Was ein Model braucht