Typisch, typisch, typisch

Ich weiß gar nicht so genau, wie viele Fotoshootings ich in all den Jahren kurzfristig wegen Regen ganz streichen oder (falls wir es jeder Prognose zum Trotz dennoch wagten) vorzeitig abrechen mussten. Auch das Foto im Titelbild des Beitrages stammt aus so einem Fotoshooting, bei dem wir es dann zum Ende hin doch noch mit viel Nass von oben zu tun hatten.

Da war auch Regenwetter

Da war auch Regenwetter

Wenn ich aber dann mal ausdrücklich Regen bei einem Fotoshooting haben will, dann kommt er nicht. Mit einem Model habe ich jetzt schon zwei Termine in Köln platzen lassen, weil es an den geplanten Tagen einfach nicht regnen wollte. Am dritten Termin hätte es dann zwar geregnet, aber da klappte der Termin dann aus kommunikativen Gründen nicht.

Mit einem anderen Model habe ich am (entgegen aller Vorhersagen) regenfreien Samstag einen Termin abgesagt und gestern (Sonntag) regnete es zwar schön, aber da konnte ich dann wieder nicht.

Also liebe Wettergötter, so langsam ist aber echt mal gut. Ich weiß, dass sich viele Fotografen darüber beschweren, dass es beim Fotoshooting-Termin nicht trocken genug ist, aber es kann doch nicht angehen, dass ich mich jetzt darüber beschweren muss, dass es nie regnet, wenn ich es mal brauchen könnte …

Und auch in Irland war Regenwetter

Und auch in Irland war Regenwetter

Ich mach ja wirklich wenige Fotoshootings zur Zeit … in diesem Jahr ist die Anzahl nach wie vor noch eine einstellige Zahl (noch vor 1-2 Jahren wäre das undenkbar gewesen), aber WENN ich sie mache, dann will ich auch exakt das tun, was ich mir vorgenommen habe.

Inzwischen habe ich drei Models, die zusammen mit mir alle auf Regen an unterschiedlichen Locations warten (und das sind alles Locations, wo man nicht mal eben mit Bockleiter und Schlauch selbst für Regen sorgen kann) … ist es da zuviel verlangt, wenn es mal passend zum Termin schönen Prasselregen geben soll?

Und da heißt es immer, das Wetter in Deutschland wäre so deprimierend. 🙂