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Was bisher bei Allsvartur.de geschah

Die entsprechende Seite meiner Homepage, auf der die hier nachlesbaren Informationen über mich und den Verlauf des Projektes enthalten und unter der Überschrift „Wer ist Allsvartur.de“ zu finden waren, habe ich geändert und durch eine neutralere Präsentation (die nur noch die Eckdatum umfasst) ersetzt. Damit die „alten“ Informationen (insb. die, die über den Verlauf des Projektes berichten) nicht verloren gehen, habe ich den alten Inhalt der Seite hier in diesen Beitrag gepackt.


 

Das Motto:

Das Motto, an dem ich meine Fotografie kompromisslos ausrichte, lautet:

Fotografiere niemals etwas, das dich nicht leidenschaftlich interessiert!

(Lisette Modell, US-amerikanische Fotografin, 1901 – 1983)

Und das bedeutet konkret: ich mache nur Shootings zu Themen, die mich interessieren. Nicht alle Shooting-Ideen sind dabei von mir. Manchmal kommen auch Models auf mich zu und „wünschen“ sich das eine oder andere Themen-Shooting, jedoch führe ich diese Themen dann auch nur durch, wenn sie mich ebenfalls interessieren.

Der Fotograf:

Fotograf Oliver

Selbstportrait

Im letzten Jahrtausend wurde ich in Süddeutschland nicht allzu weit von Stuttgart entfernt geboren, wuchs dort auch in glücklicher ländlich-schwäbischer Kindheit auf, deren Schwerpunkt mit Beschäftigungen in freier Natur einen deutlichen Dämpfer erfuhr, als ich 1984 meinen ersten Computer bekam. Nach der Schule absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann, ging danach zur Armee und danach in die IT-Branche.
Soweit verbrachte ich mein Leben (Beruf, Freizeit, Wochenenden) in der meisten Zeit in Süddeutschland, bis ein Mädchen aus Hamm (NRW) in mein Leben trat und ich nach circa 2 Jahren Fernbeziehung und vielen vielen vielen (vielen!) Zugfahrten im Jahre 2006 nach Hamm zog. Dort wohne ich noch heute – auch wenn heute eine andere Frau (als die, für die ich damals hier her zog) der bessere Teil meines Lebens ist.
In meinem Hauptjob arbeite ich als Führungskraft bei einem Dienstleister für einen bekannten Maschinenbaukonzern und beschäftige mich in meiner Freizeit neben der Fotografie auch gerne mit Film, Musik, Geschichte, Gesellschaftlichen Themen und nervigen Fragen (zum Beispiel wer das Alphabet sortiert hat… es muss doch einen Grund geben wieso B erst nach A kommt…).
Seit 2012 betreibe ich hier nun unter dem Namen „Allsvartur.de“ meine kostenlose Fotografie. Mein großes Vorbild in Sachen Fotografie ist der international sehr erfolgreiche deutsche Fotograf Peter Lindbergh – auch wenn meine Fotos seinen nicht wirklich nacheifern (denn sowas wäre vermessen), gefällt mir sein Stil im Vergleich zu allen anderen Fotografen, die ich kenne, weitaus am besten. Ich wäre froh, wenn ich irgendwann einmal wenigstens ungefähr in seine Nähe vorarbeiten könnte.

Was „Allsvartur.de“ ist:

Den Namen Allsvartur nutzte ich bereits früher (seit 2004) für andere Projekte, die zunächst gar nichts mit Fotografie zu tun hatten, aber weil ich zu Anfang viel düstere Sachen in schwarz-weiß fotografierte und mir die Internet-Adresse eben gehörte, habe ich den Namen einfach behalten. Seit ca. 2012 betreibe ich darüber meine Fotografie, die sich inzwischen thematisch hauptsächlich im Bereich der People-Fotografie bewegt. Heute passt dieser Name (der übersetzt soviel wie „Tiefschwarz“ bedeutet) eigentlich gar nicht mehr zu meiner Fotografie, aber weil er inzwischen ein Markenzeichen geworden ist und einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, bleibe ich ihm treu – auch wenn schätzungsweise 90% meiner Models den Namen ihres Fotografen gar nicht oder zumindest nicht fehlerfrei aussprechen können.
Bei allen Shootings mit Personen beschränke ich mich ausschließlich auf weibliche Models und tendiere in der letzten Zeit doch wieder etwas mehr zu Schwarz/Weiß-Bildern.

Wieso alles kostenlos ist:

Die Fotografie auf Allsvartur.de betreibe ich aus Begeisterung am Thema, also sozusagen aus reiner Passion und als seelischen Ausgleich zu den Anstrengungen im Berufsleben. Für den Aufwand, den ich für meine Models kostenlos betreibe, werde ich dadurch entschädigt, indem ich durch eine vertragliche Vereinbarung (TFP-Vertrag) für die entstandenen Bilder die Erlaubnis zur Veröffentlichung erhalte, um die Bilder ausstellen zu dürfen. Meine Models bekommen im Gegenzug (quasi als Belohnung für ihre Mitwirkung) die Bilder aus dem Fotoshooting von mir geschenkt und dürfen diese dann natürlich auch selbst veröffentlichen.
Dementsprechend sind ausnahmslos alle Fotos, die ich hier auf Allsvartur.de als meine Werke ausstelle, im Rahmen meiner kostenlosen Fotoshootings entstanden.

Was bisher bei Allsvartur geschah:

Als ich vor Jahren mit einer Homepage und einer Facebook-Fanpage mit meiner Fotografie öffentlich wurde, hätte ich es niemals für möglich gehalten, welche rasante Entwicklung dies alles nimmt und dass ich irgendwann einmal gezwungen wäre die Notbremse zu ziehen, damit es mich nicht überrollt …

Der Anfang:
Die ersten Fotos (Link), die ich ca. 2012 online brachte, hatten noch überhaupt nichts mit People-Fotografie zu tun und stammten aus der Zeit von ca. 2006-2012. Ich wollte einfach zeigen, was mir gefiel und was ich selbst produziert hatte.
Wie ich dann zum ersten Mal auf die Idee gekommen bin ein Portrait-Shooting zu machen, weiß ich gar nicht mehr genau. Möglich, dass mich mein Mentor (Link) damals damit angesteckt hat, denn ich besuchte damals bei ihm diverse Fotografie-Kurse. Nun, jedenfalls richtete sich alsbald mein Interesse an der Fotografie ausschließlich auf die People-Fotografie. Allerdings waren die ersten Fotoshootings noch ziemlich chaotisch und die Ergebnisse für mich (aus heutiger Sicht) zum Kopfschütteln, obwohl ich damals stolz wie Oskar war.
Ein Thema in der People-Fotografie habe ich jedoch nie verstanden: ich habe von so vielen Fotografen gelesen, dass sie Probleme hätten Models zu bekommen. Ich kam diesbezüglich noch nie in die Situation einen Engpass zu haben. Schon ganz ab Beginn meiner People-Fotografie hatte ich immer mehr Interessentinnen als ich überhaupt Shootings dafür machen könnte. Vielleicht lag es daran, dass ich eben ein anderes Verständnis vom Job eines Fotografen habe und meine Models nie nur als „Werkzeug“ sehe. In vielen Statements der Modelmeinungen (die hier auf der Homepage nachlesen sind) klingt ja auch heraus, dass die Zusammenarbeit mit mir ganz gut klappt. Vielleicht hatte ich deshalb (im Gegensatz zu anderen Fotografen) nie das Problem keine guten Models in der Hinterhand zu haben.

Der „Erfolg“:

Neue Bewerbungen in nur 3 Wochen

Neue Bewerbungen in nur 3 Wochen

Mit der Anzahl der von mir veröffentlichten Fotos mit Models wuchs auch das Interesse vieler anderer weiblicher Personen von mir fotografiert zu werden. Schon innerhalb eines Jahres war das Feedback der Interessentinnen aber so groß, dass ich jede Woche Stunden verbrachte, um Fragen von Interessenten zu beantworten und die Bewerbungsgespräche zu führen. Damit ging der Erfolg quasi mit mir durch, denn ich verbrachte einfach viel zu viel Zeit für oftmals sinnlose Anfragen (z.B. von Bewerberinnen, die einfach nicht geeignet waren) – zumal ich damals selbst noch zu unerfahren war, um frühzeitig einschätzen zu können, welche Interessentin sich eignet und welche nicht.
Ich begann meine damalige Homepage immer umfangreicher zu gestalten, fügte seitenweise Erklärungstexte und andere Dinge ein, damit ich nicht jeder Bewerberin immer wieder das Gleiche erzählen musste. Doch im gleichen Maße, wie der Umfang meiner Bilder aus den vielen Shootings auf der Homepage zunahm, stieg auch die Zahl der neuen Bewerberinnen, so dass ich schon wieder den Punkt erreichte, an dem einfach nichts mehr ging, weil ich alle Zeit für die Administration opfern musste.
Als der vermeintlich Weisheit letzter Schluss baute ich dann ein erstes Bewerbungsformular ein und schraubte die Anforderungen (technisch und inhaltlich) für eine erfolgreiche Bewerbung in mehreren Schritten immer wieder deutlich nach oben. Jetzt mussten viele Informationen (die ich früher oder später ohnehin erfragen müssen hätte) schon bei der Bewerbung abgegeben werden. Ich begann deutlich gesteigerten Wert auf vernünftige Vorstellungs-Fotos zu legen und machte die Lektüre meiner umfangreichen Frage-Antwort-Seite (in der alles über den Ablauf eines TFP-Shootings mit mir stand) zur verbindlichen Pflicht, bevor ich überhaupt bereit war, die Bewerbung in Empfang zu nehmen.
Dennoch: es änderte nicht viel. Zwar trafen nicht mehr (wie in den Spitzenzeiten) 100-150 neue Bewerbungen pro Monat ein, aber es waren noch immer viel zu viele um überhaupt irgendwie eine Chance zu haben, diesen „Berg“ an Bewerberinnen kleiner werden zu lassen. Immerhin ist die kostenlose Fotografie nicht mein Lebensinhalt und auch keine Möglichkeit mir damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Es kamen also auch weiterhin viel mehr Bewerbungen an, als ich überhaupt zu shooten in der Lage war.

Ein FotografenlebenGleichzeitig fielen sehr viele (!) Termine einfach sinnlos aus, weil die jeweiligen Bewerberinnen nicht die nötige Zuverlässigkeit hatten und einfach nicht zum Termin kamen bzw. ihn vergaßen.
Allerdings wurde durch meine Maßnahmen die Qualität der Bewerbungen in fast allen Fällen besser, denn die Bewerberinnen mussten nun (im Vergleich zu früher) wesentlich mehr Aufwand betreiben, um ihre Bewerbung erfolgreich einzureichen. Daher ist es völlig nachvollziehbar, dass damit auch die Erwartungen der Bewerberinnen stiegen, dass sie dafür auch mal an die Reihe kommen würden… gleichzeitig reduzierte sich meine für Shootings zur Verfügung stehende Zeit so sehr, dass ich nur noch verhältnismäßig wenige Shootings machen konnte und somit wurde das Dilemma für mich noch größer als es bis dahin schon war.

Die Notbremse:
Im Sommer/Herbst 2017 zog ich dann als letztes Mittel gegen diese Entwicklung die Notbremse, indem ich zunächst einmal das Bewerbungsformular aus dem Menü der Webseite entfernte und damit begann Bewerberinnen, von denen ich viel zu lange schon nichts mehr gehört habe (oder die schlicht zu wenig Beteiligung in Form von Likes und Kommentaren zeigten), wieder aus der Kartei zu nehmen. Dadurch erreichte ich es zumindest, dass die Zahl der noch aktiven Models (die meist noch auf ein Shooting warten) in meiner Kartei auf inzwischen knapp unter 300 gefallen ist.
Leider musste ich aber weiter Prioritäten setzen, denn mein (echter) Job forderte mich in den letzten Monaten zunehmend stärker und auch die Menschen, in meinem direkten privaten Umfeld (Partnerin, Familie, Freunde) kamen bereits seit langer Zeit deutlich zu kurz. Mehr wie ein oder zwei Shootings im Monat waren dann einfach nicht mehr möglich.
Rückblickend ist mir auch aufgefallen, dass ich seit langer Zeit schon immer mehr damit beschäftigt war, Termine „abzuarbeiten“ anstatt die Themen, an denen ich gerne arbeiten würde, zu intensivieren und zu vertiefen. Ich kenne den folgenden Spruch quasi schon mein Leben lang, aber selten hatte das Sprichwort „Weniger ist mehr!“ für mich mehr Bedeutung als in dieser Umbruch-Phase.

Das kreative Loch:
Spätestens ab Herbst 2017 kamen dann noch ziemliche Zweifel hinzu, ob mich das alles noch glücklich macht. Erfolg ist toll und fühlt sich auch so an… aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Hinzu kam noch ein tiefes kreatives Loch als logisches Resultat aus dem Stress dieses echt erdrückenden Erfolgs auf der einen Seite und dem schlechten Gewissen (weil noch so viele Bewerberinnen warten) auf der anderen Seite, so dass ich eine ganze Weile lang überhaupt gar keine Lust mehr hatte, die Kamera in die Hand zu nehmen und quasi alle Anfragen ablehnte.
Dieses Loch hielt mich bis über den Jahreswechsel 2017/2018 fest in seiner Gewalt und erst über die Ruhe der Feiertage hatte ich dann genug seelischen Raum, um mir über die weitere Zukunft von Allsvartur Gedanken zu machen.
Ungefähr einen Monat habe ich mir Zeit genommen mir zu überlegen, was nun werden soll. Anfang Februar 2018 hatte ich dann eine Vorstellung davon, wie ich aus dem Thema herauskommen könnte (Blog dazu siehe hier). Mit meinen Versuchen, mir selbst bei den Bewerberinnen Arbeit abzunehmen, habe ich den ganzen Betrieb (quasi wie eine Agentur) immer professioneller nach außen wirken lassen und damit das Gegenteil von dem bewirkt, was ich erreichen wollte.

Jahreswechsel 2017-2018:
Es war mir klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich verbannte meine Freude an der Fotografie und gleichzeitig wurden immer mehr Bewerberinnen enttäuscht, weil sie immer länger oder gar vergeblich warten mussten und in dem, was ich mit der Kamera machte, hatte sich inzwischen auch ein sehr hartnäckig sitzender Gewöhnungseffekt eingefunden und das wirkte sich übel auf meine Begeisterung aus.
Mit einer neuen Homepage, welche am 08. Februar 2018 in ihrer Grundstruktur online ging, sollte ein Wendepunkt geschaffen werden. Die alte Homepage – überladen mit vielen Bildern und Texten, mit Formularen und anderen Inhalten – war zunächst Geschichte. Die neue Homepage sollte klein sein, minimalistisch, sparsam. Kein Bewerbungsformular. Keine umfangreichen Erklärungen und auch keine Bilderfluten mehr. Ich plante von jedem Shooting selbst nur noch ein bis maximal zwei Bilder hier zu zeigen und alle anderen Fotos, kann dann gerne das Model selbst hochladen.
Doch leider funktionierte das nicht so wie gedacht. Eine Homepage ist nur Verpackung und was sich aber ändern sollte war der Inhalt bzw. meine Herangehensweise an die Fotografie. Ich wollte nicht mehr so viel „einfach hübsches Mädchen“ machen, sondern experimenteller werden, direkter, intensiver… und ich hatte gar keine so richtige Ahnung wie eigentlich, aber das war nicht wichtig. Der Weg war wichtig, die Suche, der Antrieb oder zumindest der Versuch.

Frühjahr 2018:
Die tolle neue Homepage hatte ich nach kurzer Zeit wieder eingestampft. Das war nicht ich. Es fühlte sich eher an, wie die Homepage irgendeines fremden Fotografen. Sicher, Homepages sind nur Verpackung, aber auch die muss eben irgendwie passen. Also setzte ich mein altes Design wieder ein und schrumpfte alle Inhalte auf ein Minimum. Ich hatte in der Zwischenzeit sehr viel Zeit dafür verwendet mir Gedanken zu machen und schwankte immer wieder zwischen dem Entschluss komplett und für immer aufzuhören oder irgendwie anders weiterzumachen.
Ich habe mir lange und oft Gedanken gemacht, was anders sein sollte und ich habe verschiedene Ansätze dafür gefunden. Ich will vor allem in Zukunft jeglichen Druck vermeiden und das beginnt damit, indem ich meine Model-Kartei radikal ausdünne und nur noch kompromisslos die Models in meine Projekte nehme, bei denen ich 1.000% sicher bin, dann sie die richtige Wahl sind.  Ich brauche Models, die nicht nur in der Erwartung zu mir kommen, ein paar nette hübsche Bildchen kostenlos mit nach Hause nehmen zu können, sondern die ebenso progressiv, experminentierfreudig und ergebnisoffen an einem Projekt mitarbeiten wollen, wie ich das mir wünsche. Dazu gehört sehr viel! Sicher, das ist für viele Bewerberinnen nicht reizvoll. Aber ich brauch auch keine dreihundert Models in meiner Kartei. Mir reichen auch fünf, wenn es nur die RICHTIGEN Models dafür sind.
So habe ich in der Zeit von Januar 2018 bis Mai 2018 gerade mal zwei offizielle Shootings durchgeführt (früher habe ich zwei Shootings in einer Woche gemacht). Rechnet man auch die 2-3 inoffiziellen Fotoshootings (von denen keine Bilder veröffentlicht werden) hinzu, habe ich in diesem Jahr bisher nur mit drei Models gearbeitet – aber es waren immer die Richtigen, bei denen ich keinerlei Sorgen hatte, dass sie den Anforderungen, die ich an ein Model stelle, nicht im zumutbaren Maße gerecht werden … und siehe: es hat sich bei mir wieder Begeisterung entwickelt!
So will ich meinen Weg also fortsetzen … keine Kompromisse mehr in der künstlerischen Umsetzung. Wenn ich auch nur geringste Zweifel habe, ob ein Model geeignet ist oder ob sie ausreichend mitarbeitet, streiche ich sie sofort von der Liste.
Das mag hart klingen, aber ich bin nicht der einzige Fotograf zu dem man gehen kann. Aber ich bin ein Fotograf, der jetzt genau weiß was er NICHT will und da mache ich keine Abstriche mehr und das tut meiner Arbeit und insbesondere den Ergebnissen sehr gut!

Herbst 2018:
Der heiße Sommer und ziemlich viel Arbeit in meinem eigentlichen Job hatten dafür gesorgt, dass ich kaum zur Kamera gegriffen habe. Von Januar 2018 bis Oktober 2018 habe ich insgesamt weniger Shootings veranstaltet als in einem einzigen Monat während meiner fotografischen Hochphase. Nun aber, da der Herbst vor der Tür steht, habe ich wieder Lust mehr zu tun und habe auch einige Shooting-Ideen gesammelt, die ich nun umsetzen möchte – aber dies in aller Ruhe und Professionalität und das heißt auch: mit dem richtigen Setting am dafür richtigen Set mit den dafür richtigen Leuten.
„Ich freu mich drauf!“ … noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass mir diese Aussage wieder über die Lippen kommt.

Das Wort zum Ende

Ich möchte zum Schluss dieser langen Seite (die hoffentlich auch mal jemand bis zum Ende durchliest) die Gelegenheit nutzen mich bei den vielen tollen Models, mit denen ich bisher zusammenarbeiten durfte, zu bedanken.
Ich habe oft darüber nachgedacht, dass ich euch mit meiner Fotografie etwas schenke, was euch in vielen Jahren als schöne Erinnerung an tolle Jugendjahre dienen wird. Gerade bei euch ganz jungen Models ist mir schon der Gedanke gekommen, dass ihr diese Bilder vielleicht sogar noch betrachtet, wenn ich selbst schon lange nicht mehr lebe … und auch das ist ein sehr schöner Gedanke für mich: etwas zu hinterlassen, das länger Bestand hat, als ich. Eine Erinnerung, die verbindet, selbst über die Zeitdauer eines Lebens hinaus. Also Danke auch dafür.
Die Fotografie ist ein kreatives Tun, bei dem man sich mit dem richtigen Model relativ schnell in einem sehr persönlichen,  sehr emotional-offenen Austausch befindet. Ich habe dadurch viele wunderbare, einzigartige und sehr liebe Menschen kennengelernt und ein paar ganz besonders offene Menschen darunter sind mir im Laufe der Zeit wirklich gute Freunde geworden und auch dafür bin ich euch sehr dankbar.
Ich freue mich auch weiterhin auf eine möglichst lange gemeinsame Zeit!

Euer
Oliver von Allsvartur.de